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Unsere Solidarität gehört den Kolleginnen und Kollegen bei ThyssenKruppSteel - Beschäftigte sollen auf 9000 Euro im Jahr verzichten!!

Lopez hat nach wie vor wenig Ideen, die in die Zukunft weisen. Was dem Vorstand wichtig scheint, ist ein harter finanzieller Einschnitt bei den Beschäftigten. Es wird erwartet das die Beschäftigten sich mit 200 Millionen Euro pro Jahr an der Restrukturierung beteiligen. Die Kolleginnen und Kollegen sollen das Sparprogramm bei TKSE mit ihren Löhnen, Sonderzahlungen und Zukunftsperspektiven bezahlen. Das Unternehmen hat eine umfangreiche Streichliste präsentiert. Jeder einzelne Punkt davon ist ein brutaler Einschnitt und ein Angriff auf tarifliche und betriebliche Errungenschaften.

Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld: sollen weg. Eine Stunde Arbeit pro Woche: soll weg – Arbeitsverdichtung ohne Lohnausgleich. Vermögenswirksame Leistungen: sollen weg. Ausbildung und Übernahmen: sollen abgebaut oder ganz gestrichen werden. Und das sind nur vier der zehn übelsten Forderungen. Mit ihnen will der Arbeitgeber die Personalkosten um zehn Prozent senken. Ein solch Harter Eingriff ins Portemonnaie der Belegschaften zeigt, wie respektlos dieses Unternehmen handelt. Für die Fehler des Managements in der Vergangenheit soll wieder einmal die Belegschaft teuer bezahlen. Pervers ist, dass die Belegschaft auch noch mit Gehaltsverzicht die Restrukturierung bezuschussen soll.

  • Wir erwarten ein zukunftsfähiges Konzept der Konzernführung und keine Standortschließungen und keine betriebsbedingte Kündigungen
  • Wir fordern eine echte Perspektive für alle Standorte und eine Verantwortung, die über den kurzfristigen Profit hinausgeht!
  • Wir erwarten eine solide Absicherung des Finanzbedarfs für eine sozialverträgliche Restrukturierung des Stahlbereichs.

Der Landesverband der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) in der SPD und alle seine Gliederungen stehen in Solidarität an der Seite der Kolleginnen und Kollegen von ThyssenKruppSteel. Lasst uns gemeinsam für Eure Arbeitsplätze, für die Standorte und eine gerechte Zukunft kämpfen.

Hand in Hand, gemeinsam sind wir stark, wir sind solidarisch und wir werden nicht aufgeben! Glück auf