Es drohe ein hohes Klagerisiko mit langwierigen Schadensersatzprozessen, sollten Betreiber von Steinkohlekraftwerken gezwungen werden, ihre Anlagen ab 2027 im Gegensatz zu Braunkohlekraftwerken entschädigungslos stillzulegen. Am Fahrplan zur Beendigung der Kohleverstromung bis spätestens 2038 werde die SPD-Fraktion nicht rütteln, sagt die Dortmunder Abgeordnete. „Aber wir werden die kommunalen Energieversorger, die in den vergangenen Jahren aus Gründen der Versorgungssicherheit in Steinkohlekraftwerke investiert haben, jetzt nicht im Regen stehen lassen“, so Poschmann mit Blick auf die Städte und Gemeinden in NRW, die über ihre Stadtwerke am Energieerzeuger Trianel sowie an Steag beteiligt sind. Größter Gesellschafter am Essener Kohleverstromer Steag sind die Dortmunder Stadtwerke mit 36 Prozent.