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Verbessertes Kurzarbeitergeld rettet zahlreiche Jobs in Dortmund

Bundestagsabgeordnete Sabine Poschmann erfreut über die Verlängerung des erleichterten Zugangs

„Das Kurzarbeitergeld hat während der Pandemie sehr viele Jobs in Dortmund gerettet“, berichtet die SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Poschmann. In Dortmund waren zur Beginn der Pandemie im April 2020 über 37.000 Beschäftigte aus fast 3.800 Betrieben in Kurzarbeit. Auch über den Sommer waren es durchgehend mehr als 10.000 Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter. Zahlen, die laut Poschmann zeigen: „Die Kurzarbeit wurde von den Betrieben in Dortmund dankend in Anspruch genommen. Ohne dieses Instrument hätten viele Menschen ihren Job in der Krise verloren.“

Wichtig sei auch eine Entscheidung des Bundestags, den Zugang zum Kurzarbeitergeld zu erleichtern, gewesen. „Dadurch konnten Dortmunder Betriebe für ihre Beschäftigten schnell und unkompliziert Kurzarbeit anmelden, statt die Arbeitsplätze abzubauen“, erläutert Poschmann. Die Regierungskoalition hatte beschlossen, dass Betriebe während der Corona-Pandemie Kurzarbeit bereits anmelden können, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind. Die Schwelle liegt im Normalfall bei 30 Prozent.

Erfreut zeigt sich Poschmann darüber, dass immer mehr Betriebe mittlerweile ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Kurzarbeit holen können. Im Mai 2021 wurde nur noch für 270 Beschäftigte in Dortmund Kurzarbeit angezeigt. „Wir haben den erleichterten Zugang zur Kurzarbeit dennoch bis Ende September verlängert“, erklärt die Abgeordnete. Denn trotz Impffortschritts und der sinkenden Inzidenzen sei die Lage in vielen Branchen weiterhin von Unsicherheiten geprägt. „Unsere Entscheidung ist ein klares Zeichen an die Wirtschaft, dass wir die Betriebe auch in der Phase des Aufschwungs bei der Arbeitsplatzsicherung unterstützen“, so Poschmann.

Auch der Ausbildungsmarkt wurde mit der Ausbildungsprämie, die dieses Jahr erhöht wurde, in der Pandemie stabilisiert: Unternehmen, die trotz der Corona-Krise so viele Plätze anbieten wie in den letzten Jahren, erhalten 4.000 Euro und für jeden zusätzlichen Ausbildungsplatz sogar 6.000 Euro Zuschuss. „Mit diesen Prämien können wir gewährleisten, dass den Schülerinnen und Schülern, die dieses Jahr die Abschlussklassen besuchen, trotz Pandemie noch genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen“, erklärt die Bundestagsabgeordnete abschließend.