News

Poschmann fordert Bestandsgarantie für die drei Dortmunder Real-Märkte „Beschäftigte machen sich von Tag zu Tag größere Sorgen“

„Die Hängepartie um den Verkauf der Real-Märkte ist für die Beschäftigten unzumutbar und muss ein Ende haben.“ Mit deutlichen Worten kritisiert die Dortmunder SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Poschmann das Hin und Her um die Veräußerung der Supermarktkette Real. Erst habe die Real-Mutter Metro monatelang mit dem Immobilieninvestor Redos verhandelt, um dann plötzlich Gespräche mit einem Konsortium um den Immobilienhändler X+Bricks aufzunehmen. Dabei würden die Beschäftigten über ihre Zukunft völlig im Unklaren gelassen.

„Die Menschen und ihre Familien machen sich von Tag zu Tag größere Sorgen um ihre Arbeitsplätze“, sagt Poschmann, stellvertretende wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. Das gelte auch für die knapp 500 festangestellten Mitarbeiter in den drei Dortmunder Real-Supermärkten in Aplerbeck, Eving und Oespel. Sie wisse, dass Verkaufsprozesse dieser Größenordnung immer schwierig seien. „Trotzdem erwarte ich von einem neuen Kaufinteressenten, dass er für alle drei Häuser in Dortmund eine Bestandsgarantie ausspricht und für die nachhaltige Sicherung tarifgebundener Arbeitsplätze sorgt“, fordert Poschmann. Die Metro-Tochter Real beschäftigt rund 37.000 Mitarbeiter bundesweit.