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MdB Poschmann sieht „hohen Bedarf für Kurzarbeitergeld in Dortmund“ „Darauf weisen steigende Anfragen bei der Arbeitsagentur hin“

Die Dortmunder Bundestagsabgeordnete Sabine Poschmann (SPD) ruft alle von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen in Dortmund auf, von der neuen Regelung zum Kurzarbeitergeld Gebrauch zu machen. Diese wurde heute vom Deutschen Bundestag (Freitag, 13.3.) beschlossen.

„Wir haben immer betont, dass wir in Not geratenen Betrieben schnell und unbürokratisch helfen werden“, sagt Poschmann. Dazu gehöre, Arbeitsplätze zu sichern und Kündigungen zu vermeiden, so die stellvertretende wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. „Wie richtig wir damit liegen, zeigen die ersten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit in Dortmund: Während es im Februar 4 (Informations)-Anfragen von Unternehmen gegeben habe, seien es im laufenden Monat März bereits 43 – im Wesentlichen aus der Metall- und Autozuliefererbranche sowie dem Messe- und Veranstaltungswesen. „Das zeigt, wie groß der Bedarf werden könnte“, sagt Poschmann.

 

Kernpunkte der Neuregelung: Betriebe sollen Kurzarbeitergeld bereits beantragen können, wenn 10 Prozent der Beschäftigten von einem Arbeitsausfall betroffen seien – bislang musste es ein Drittel der Betroffenen sein. Anders als bislang, werden Unternehmen die fälligen Sozialbeiträge zu 100 Prozent von der Arbeitsagentur erstattet. Neu ist zudem, dass nun auch für Leiharbeiter(-innen) Kurzarbeitergeld vorgesehen ist.