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Bund fördert soziale Dienste aus Dortmund beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge

Auch Scharnhorster Pflegedienst profitiert von Bundesmitteln

„Das ist eine tolle Unterstützung für soziale Dienste aus Dortmund, die ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen“, kommentiert die Dortmunder Bundestagsabgeordnete Sabine Poschmann die insgesamt über 300.000 Euro Bundesförderung, mit denen sieben Dortmunder Einrichtungen auf Elektrofahrzeuge umsteigen können. Die Mittel stammen aus dem Programm „Sozial & Mobil“ des Bundesumweltministeriums und werden für die Anschaffung von Fahrzeugen und die Errichtung von Ladesäulen genutzt. „Viele Unternehmen im sozialen Bereich, wie beispielsweise Pflegedienste, sind viel dem Auto unterwegs – daher macht der Umstieg auf E-Mobilität in dieser Branche richtig viel Sinn“, betont Poschmann.

Unter den geförderten Dortmunder Einrichtungen ist auch der „Häusliche Krankenpflegedienst Ferguson“ aus Scharnhorst, der 66.500 Euro erhält, mit deren Hilfe sechs E-Autos angeschafft und drei Ladesäulen errichtet werden sollen. Bereits vor einigen Wochen hatte Poschmann sich mit Andrea Ferguson, der Geschäftsführerin des Pflegedienstes, getroffen und sich über die Bemühungen des Pflegedienstes im Bereich Klimaschutz informiert.

Neben dem Scharnhorster Pflegedienst profitieren sechs weitere Einrichtungen aus Dortmund von der Förderung:

·         Das Evinger Pflegeheim „Werkstatt Über den Teichen“ erhält 22.500 Euro für zwei Autos und eine Ladesäule.

·         Der Aplerbecker Pflegedienst „PTV Psychosozialer Trägerverbund“ kann mit Hilfe von 160.000 Euro 40 Elektroautos anschaffen.

·         Das „Soziale Zentrum Dortmund“ mit Sitz in der Nordstadt, das verschiedene Dienstleistungen und Beratungen anbietet, profitiert mit 32.000 Euro für acht E-Autos.

·         Die Dermatologie-Arztpraxis von Dr. Theodora Beck sowie die Urologie-Praxis von Dr. Christian Beck aus der Innenstadt erhalten jeweils 11.500 Euro für ein Elektroauto und eine Ladesäule.

·         Die Psychotherapie-Praxis von Lena Kersting-Kratz wird mit 5.500 Euro für eine E-Auto und eine Ladesäule unterstützt.

 

In einer neuen Förderrunde können interessierte soziale Dienste aus Dortmund, die mit ihrer Flotte auf E-Mobilität umsteigen möchten, noch bis zum 31. März 2022 weiterhin Anträge stellen. Alle Informationen gibt es auf der Internetseite des Bundesumweltministeriums: https://www.erneuerbar-mobil.de