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Austausch über den Dortmunder Arbeitsmarkt

Um über die Lage am Arbeitsmarkt zu sprechen, traf sich die Dortmunder SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Poschmann heute gemeinsam mit ihrem Kollegen Volkan Baran aus dem Landtag und Michael Taranczewski aus dem Rat mit Heike Bettermann, der Leiterin der örtlichen Agentur für Arbeit. Schon am Mittwoch gab es in gleicher Konstellation einen Antrittsbesuch bei Dr. Regine Schmal-horst (neue Geschäftsführerin des Jobcenter).

„Das Teilhabechancengesetz ist in Dortmund ein Riesenerfolg, das ist in den Gesprächen nochmals deutlich geworden“, freut sich Poschmann. „Im letzten Jahr konnten wir bereits 706 langzeitarbeitslose Menschen über die neuen Fördermöglichleiten wieder in Arbeit bringen.“ Die positive Entwicklung gehe im neuen Jahr ungebremst weiter. 111 Menschen haben seit Januar eine neue Beschäftigungsperspektive erhalten, Anfang März nehmen weitere 39 Personen eine Tätigkeit auf. „Die Idee hinter unserem Gesetz geht voll auf“, zeigt sich die Dortmunderin begeistert.
Das Teilhabechancengesetz stärke damit einen Trend, der schon länger zu beobachten ist: „Immer weniger Menschen beziehen in Dortmund Hartz IV, das zeigen nicht zuletzt auch die heute veröffentlichen aktuellen Zahlen der Agentur für Arbeit“, betont Poschmann. Im Vergleich zu 2015 gibt es über 5.000 Langzeitarbeitslose weniger.
Gemäß der neuen Statistik liegt die Arbeitslosenquote in Dortmund bei 10,5 Prozent – für die Dortmunder Mandatsträger kann es nur ein Ziel geben: „Natürlich müssen wir die 10-Prozent-Marke knacken!“ Dabei helfen soll neben dem Teilhabechancengesetz auch das Qualifizierungschancengesetz: Es ermöglicht Arbeitgebern, Zuschüsse für die Weiterbildungen ihrer Mitarbeiter zu beantragen. Im letzten Jahr haben in Dortmund bereits 170 Menschen von dieser Möglichkeit Gebraucht gemacht. „Das ist ein ordentlicher Start, aber wir haben noch deutlich Luft nach oben“, erklärt Poschmann. Sie begrüße daher, dass die Agentur für Arbeit nun in Unternehmen gehe, um für die Weiterbildungsmöglichkeiten aktiv zu werben. Denn: „Qualifizierung ist der Schlüssel dafür, dass Menschen in Arbeit kommen und auch bleiben. Das gilt umso mehr in Zeiten der Digitalisierung!“
Poschmann, Baran und Taranczewski versprechen: „Wir bleiben weiter intensiv in Kontakt und werden im Sinne unserer Stadt weiter an einem Strang ziehen, um noch mehr Menschen in Dortmund in Arbeit zu bringen.“