Die Friedrich-Ebert-Stiftung NRW hat sich heute dem Thema „Soziale Innovation“ gewidmet. Da sich die Dortmunder Bundestagsabgeordnete Sabine Poschmann als Projektleiterin einer Arbeitsgruppe der SPD-Fraktion seit über einem Jahr intensiv damit befasst, war sie als Rednerin und Podiumsteilnehmerin zu der Veranstaltung im Dortmunder U geladen. Neben ihr waren Prof. Dr. Jürgen Howaldt (Sozialforschungsstelle TU Dortmund), Christian Rozsenich (Clickworker), Reinhard Röhrig (IG Metall) und Benedikt Brester (Impact Hub Duisburg) sowie rund 60 Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Arbeit und Technologie zu Gast.

 

Soziale Innovationen sind allgemein gesprochen neue Lösungen für gesellschaftliche Probleme und Herausforderungen. Sie können wichtige Beiträge zur Bewältigung leisten, weil sie verstärkt die Nachfrageseite, also den Menschen, in den Blick nehmen. Um bspw. dem demografischen Wandel zu begegnen, bedarf es neben technologischer Innovationen auch Veränderungen von Lebensstilen, von Arbeitsweisen oder Organisationsformen. Rein technologische Innovationen reichen hier nicht aus. Wir brauchen die Änderung sozialer Praktiken, sprich: Verhaltensänderungen und das geht nur mit sozialen Innovationen.

 

Insbesondere im Ruhrgebiet und in Dortmund sieht Poschmann großes Potenzial, um mit sozialen Innovationen unsere Herausforderungen wie Strukturwandel und Langzeitarbeitslosigkeit zu meistern. Um gute Ideen unternehmerisch umzusetzen, regt sie ein Gründerzentrum für soziale Innovationen in Dortmund an. Hier erhalten Gründer Unterstützung beim Aufbau eines Unternehmens und können im Austausch mit Gleichgesinnten neue Ideen entwickeln und testen.

Das Positionspapier der Projektgruppe #NeueErfolge – Vorsprung durch Innovation zu sozialen Innovationen gibt es hier zum

 

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www.spdfraktion.de/system/files/documents/web_pos_0416_pz_sozialeinnovation_0.pdf