News

Bund unterstützt Dortmund weiter beim Kampf gegen Rechtsextremismus

„Wir dürfen Populisten und Hetzern nicht das Feld überlassen. Mit gezielten Maßnahmen kann die Politik gegensteuern“, kommentiert die Dortmunder SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Poschmann die Entfristung des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘. „Mit dem Programm könnten nun über 2019 hinaus Projekte gegen Rechtsextremismus und für Vielfalt in Dortmund gefördert werden“, so Poschmann.

v.l.n.r.: Sabine Poschmann, Hartmut Anders-Hoepgen (ehrenamtlicher Sonderbeauftragter des Oberbürgermeisters für die Koordinierungsstelle und Vorsitzender des Vereins Back Up - Come Back) und Anna Spaenhoff (Ansprechpartnerin für externe Projektbegleitung 'Demokratie leben! Partnerschaften für Demokratie').

„Wir dürfen Populisten und Hetzern nicht das Feld überlassen. Mit gezielten Maßnahmen kann die Politik gegensteuern“, kommentiert die Dortmunder SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Poschmann die Entfristung des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘. „Mit dem Programm könnten nun über 2019 hinaus Projekte gegen Rechtsextremismus und für Vielfalt in Dortmund gefördert werden“, so Poschmann.

Partnerinnen und Partner für die Umsetzung des Programms in Dortmund ist die Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie der Stadt Dortmund und für die externe Projektbegleitung der Förderverein Gedenkstätte Steinwache/Internationales Rombergpark-Komitee. Seit dem Start des Programms 2015 konnten mit jährlich 90.000 € verschiedene Projekte einschließlich der entsprechenden Rahmenbedingungen gefördert werden, die Rechtsextremismus bekämpfen und demokratisches Bewusstsein fördern. Durch die geplante Entfristung des Bundesprogramms könnten solche Projekte nun weiter laufen. „Besonders am Herzen liegt uns das Modell-Projekt ‚CoBa-YaNa‘ vom Verein Back Up - Come Back mit der Zielsetzung des Ausstiegs vor dem Einstieg in die rechte Szene“, erklärt Hartmut Anders-Hoepgen (ehrenamtlicher Sonderbeauftragter des Oberbürgermeisters für die Koordinierungsstelle und Vorsitzender des Vereins Back Up - Come Back).

Hintergrund: Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ fördert bundesweit direkt rund 600 Projekte in 265 Städten. Bis 2017 stellte der Bund etwa 200 Millionen Euro zur Verfügung. Für das Haushaltsjahr 2018 sind weitere 115,5 Millionen Euro eingeplant.